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All about: EHEC

EHEC
EHEC (Enterohämorrhagische Escherichia coli) sind bestimmte krankheitsauslösende Stämme des Darmbakteriums Escherichia coli (E. coli), die beim Menschen gefährliche blutige Durchfallerkrankungen auslösen können. Das Hauptreservoir des Erregers bilden Wiederkäuer, vor allem Rinder, aber auch Schafe und Ziegen. Der Erreger kann mit der Nahrung, insbesondere mit rohem Fleisch oder Rohmilch, aufgenommen werden; ebenso über fäkalienverseuchtes Trink- und Badewasser sowie Gemüse. Außerdem ist eine direkte Ansteckung von Mensch zu Mensch möglich.
Eine Infektion kann frei von Symptomen verlaufen. Andernfalls tritt nach einer Inkubationszeit von typischerweise ein bis drei Tagen, vereinzelt aber auch bis zu acht Tagen, eine Gastroenteritis auf, die sich zu einer enterohämorrhagischen Colitis entwickeln kann. Die Toxine zerstören die Zellen der Darmwand und der Blutgefäßwände. Die Ausscheidung der Bakterien erfolgt typischerweise in einem Zeitraum von 5 bis 20 Tagen, kann sich insbesondere bei Kindern jedoch auch über mehrere Monate erstrecken. In dieser Zeit ist eine Ansteckung weiterer Personen möglich.
Eine Bekämpfung des Erregers durch Antibiotika ist nicht Erfolg versprechend, da schnell Resistenzen auftreten, die Ausscheidung der Bakterien verlängert oder der Krankheitsverlauf durch eine erhöhte Toxinbildung verschlimmert werden kann. Die Behandlung erfolgt symptomorientiert durch Ersatz der Verluste von Wasser und Elektrolyten, die bei schweren Durchfällen auftreten. Krankenhauspatienten werden unter Beachtung allgemeiner Hygienemaßnahmen isoliert untergebracht.

All about: Heuschnupfen

Symptome
Meist fängt es mit einer laufenden Nase und / oder tränenden Augen an. Im Gegensatz zur Erkältung halten diese Symptome bei einer Allergie an und verschlimmern sich möglicherweise noch.
Grund ist eine Überempfindlichkeit gegen bestimmte Stoffe wie Pollen oder Milben, dies führt zu einer meist jahreszeitlich auftretenden allergischen Reaktion mit Jucken von Augen und Nase, Niesreiz, bis hin zu verstopfter Nase, Augenbrennen und sogar Atemnot.

Die richtige Therapie
Die Einleitung einer speziellen Therapie ist wichtig, denn wer seine Symptome nicht ernst nimmt, läuft Gefahr, ein chronisches allergisches Asthma bronchiale zu entwickeln.
Antiallergische Medikamente (Antihistaminika) lindern akut die allergischen Symptome. Eine umfassende Vermeidung der Allergene ist meist schwer möglich; nachfolgende Tipps können helfen:
Achten Sie auf die Pollenflugvorhersage und vermeiden Sie während akuter starker Pollenphasen längere Aufenthalte im Freien.
Waschen Sie Ihre Haare vor dem Zubettgehen und legen Sie Ihre Kleidung außerhalb des Schlafzimmers ab.
Bringen Sie Pollenschutzgitter z.B. am Schlafzimmerfenster an.
Eine regelmäßige Nasendusche kann helfen die Pollen aus der Nase auszuspülen.
Verwenden Sie Staubsauger mit Hepa-Filter-System.
Wechseln Sie regelmäßig die Pollenfilter im Auto.

Tipp: Starten Sie im Herbst mit einer Immuntherapie um dauerhaft gegen Pollenallergene umempfindlich zu werden. Diese spezielle Immuntherapie (Hyposensibilisierung) ist schon für Schulkinder möglich. Sie ist besonders gut wirksam, wenn sie frühzeitig eingesetzt wird und dauert meist drei Jahre.

Den Pollenflugkalender können Sie abrufen unter:
Meteoros.de/pollen/kalender
Allergieratgeber.de/service/ihre-pollenflugvorhersage

All about: Keuchhusten

Wenn sie unter wochenlangem, quälenden Husten leiden, muss auch an Pertussis (Keuchhusten) gedacht werden. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts nimmt der Keuchhusten im jugendlichen und erwachsenem Alter immer mehr zu. Diese Altersverschiebung wird auch in anderen europäischen Ländern beobachtet. Experten empfehlen für Erwachsenene die Einführung der Impfung gegen Keuchhusten. Klinisch äußert sich die Erkrankung durch einen extrem lang anhaltenden Husten. In einer deutschen Studie lag die mittlere Hustendauer bei 48 Tagen. Ein Patient wurde sogar 72 Wochen lang vom Keuchhusten gequält.

All about: Zecken

Wer sich nach dem zurückliegendem relativ strengem Winter einen Rückgang der Zeckenpopulation erhofft hatte, muss leider enttäuscht werden. In den Endemiegebieten in Ostbayern und im Donaugebiet haben sich ersten Zeckensammelaktionen zufolge die Populationen fast verdoppelt. Dabei hat eine Stadienverschiebung zu mehr ausgewachsenen Tieren hin stattgefunden. Diese, so vermutet man, tragen eine höhere FSME-Virenlast in sich als jüngere Tiere und sind damit potentiell krankheitserregender. In den letzten Wochen wurden in den bayerischen Endemiegebieten die ersten FSME-Fälle gemeldet. Die ersten Zahlen deuten auf eine Zunahme der FSME-Fälle hin. Wer sich viel in der freien Natur aufhält, sollte sich unbedingt rechtzeitig gegen FSME impfen lassen. Sprechen Sie uns an.
Weitere Informationen zu FSME finden sie hier.

All about: Impfungen

Impfungen gehören zu den wirksamsten und wichtigsten vorbeugenden Gesundheitsmaßnahmen. Sie können vor Infektionskrankheiten und ihren schwerwiegenden Folgen schützen, gegen die es auch heute keine wirksame Behandlung gibt.

Was geschieht bei einer Impfung?
Der Mensch besitzt ein ausgeklügeltes Abwehrsystem - das Immunsystem. Damit kann sich unser Körper gegen unerwünschte Eindringlinge wie Viren oder Bakterien wehren. Die körpereigene Abwehr ist in der Lage, Krankheitserreger zu erkennen und Abwehrmaßnahmen zu ergreifen. Dabei werden Antikörper gebildet, die jeweils gegen einen bestimmten Erreger gerichtet sind. Nachdem sie die Krankheitserreger erfolgreich bekämpft haben, bleiben einige Antikörper im Blut, und ein körpereigenes Abwehrgedächtnis wird gebildet. Gelangt der Erreger nochmals in den Körper, erinnert sich das Immunsystem und produziert sehr viel schneller die passenden Antikörper. Die Erreger werden unschädlich gemacht, bevor die Krankheit ausbrechen kann. Die Impfung ahmt den Kontakt mit dem Krankheitserreger in kontrollierter Weise nach. Im Gegensatz zu einer echten Infektion werden dem Körper aber nur abgeschächte oder abgetötete Erreger beziehungsweise Erregerbestandteile verabreicht. Dies genügt, um das Immungedächtnis und Antikörperbildung anzuregen, ohne dass es zur Erkrankung kommt.

Wirkt eine Impfung ein Leben lang?
Die Wirkdauer von Impfungen ist unterschiedlich. Einige Impfungen beugen der Erkrankung wahrscheinlich ein Leben lang vor, wie etwa die Masern-Mumps-Röteln-Impfung. Viele Impfungen, wie zum Beispiel die gegen Tetanus und Diphtherie, sind etwa 10 Jahre wirksam, während andere Impfungen aus unterschiedlichen Gründen früher aufgefrischt oder wiederholt werden müssen. Wichig ist es zu wissen: Auch das Durchmachen einer Krankheit führt nicht unbedingt zu lebenslanger Immunität. So kann man z.B. mehrmals an Keuchhusten erkranken.

Wie sicher sind Impfstoffe?
Impfstoffe gehören zu den sichersten Arzneimitteln, die in Deutschland zugelassen sind. Bereits während des Zulassungsverfahrens werden an Impfstoffe höchste Anforderungen bezüglich Sicherheit und Wirksamkeit gestellt. Darüber hinaus werden sie nach der Zulassung regelmäßig durch die zuständige Behörde überprüft.

Können beim Imfen auch Nebenwirkungen auftreten?
Jedes Medikament kann neben der gewünschten Wirkung auch unerwünschte Nebenwirkungen haben. Nach einer Impfung kann es beispielsweise zu leichtem Fieber, allgemeinem Unwohlsein oder Rötungen an der Einstichstelle kommen. Diese Symptome sind jedoch vorübergehend und klingen schnell und folgenlos wieder ab. Sie sind kein Grund zur Beunruhigung sondern zeigen, dass das Immunsystem aktiviert ist.

Wann sollte besser auf eine Impfung verzichtet werden?
Wer unter einer akuten, behandlungsbedürftigen Erkrankung leidet, sollte frühestens zwei Wochen nach der Genesung geimpft werden. Banale Infekte wie eine leichte Erkältung ohne Fieber sind hingegen kein Grund, auf eine Impfung zu verzichten. Im Falle eines angeborenen oder erworbenen Immundefektes fragen sie ihren Arzt. Hier muss individuell entschieden werden von welcher Impfung sie profitieren. Schwangere dürfen nicht mit Lebendimpfstoffen geimpft werden.

Können beim Imfen auch Nebenwirkungen auftreten?
Jedes Medikament kann neben der gewünschten Wirkung auch unerwünschte Nebenwirkungen haben. Nach einer Impfung kann es beispielsweise zu leichtem Fieber, allgemeinem Unwohlsein oder Rötungen an der Einstichstelle kommen. Diese Symptome sind jedoch vorübergehend und klingen schnell und folgenlos wieder ab. Sie sind kein Grund zur Beunruhigung sondern zeigen, dass das Immunsystem aktiviert ist.

Wann sollte besser auf eine Impfung verzichtet werden?
Wer unter einer akuten, behandlungsbedürftigen Erkrankung leidet, sollte frühestens zwei Wochen nach der Genesung geimpft werden. Banale Infekte wie eine leichte Erkältung ohne Fieber sind hingegen kein Grund, auf eine Impfung zu verzichten. Im Falle eines angeborenen oder erworbenen Immundefektes fragen sie ihren Arzt. Hier muss individuell entschieden werden von welcher Impfung sie profitieren. Schwangere dürfen nicht mit Lebendimpfstoffen geimpft werden.

Um einschätzen zu können welche Impfung sinnvoll ist, lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.

Informationen rund um Infektionskrankheiten und Impfen bietet das
Verbraucher-Informationszentrum "Service Impfen Aktuell".