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Volkskrankheiten - Adipositas

Adipositas bezeichnet starkes Übergewicht, das durch ein Übermaß an Körperfett mit krankhaften Auswirkungen gekennzeichnet ist. Eine Adipositas liegt ab einem BMI (Körpermasseindex) von 30 kg/m² vor.
Adipositas betrifft alle Bevölkerungsschichten und Altersgruppen. Weltweit leben lt. WHO über 300 Millionen Menschen mit Adipositas. Mittlerweile ist etwa jeder dritte erwachsene Bundesbürger deutlich übergewichtig und sollte aus medizinischen Gründen Gewicht abnehmen.
Bei der Entstehung der Fettleibigkeit können nicht nur die Menge der Nahrung, sondern auch die Art und Herkunft der Nahrungsbestandteile eine Rolle spielen. Meist begünstigt dabei die Aufnahme von Nahrung mit einem zu hohen Fettanteil – insbesondere ungesunde gesättigte Fettsäuren – und zu wenig Vitaminen und Mineralstoffen eine Adipositas. Zu viel und falsche Ernährung einerseits – zu wenig Bewegung andererseits – führen zu einer ungesunden Energiebilanz und einer Gewichtszunahme.



Folgen
Viele Zivilisationskrankheiten hängen direkt mit Übergewicht zusammen.
So ist Adipositas ein hoher Risikofaktor für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Entscheidend für das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung ist dabei das Fettverteilungsmuster. Besonders nachteilig wirken sich Fettdepots im Bauchraum und an den inneren Organen aus. Dieses innere Bauchfett beeinflusst den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel (Zuckerstoffwechsel) besonders ungünstig und führt zu Fettstoffwechselstörungen und Diabetes. Ein erhöhtes Risiko kann für Frauen ab einem Bauchumfang von 80 cm, für Männer ab 92 cm bestehen.
Weiterhin erhöht Adipositas das Risiko für Bluthochdruck, Diabetes mellitus Typ2, Herzinfarkte, Arteriosklerose, Schlaganfälle, Brustkrebs, Arthrose, degenerative Wirbelsäulenerkrankungen, Gallenblasenerkrankungen und Gicht, Demenzerkrankungen, einschließlich der Alzheimer-Krankheit.
Auch die seelischen Folgen der Adipositas sind gravierend. Die Betroffenen fühlen sich oft als Versager und Außenseiter. Dadurch treten psychische und wirtschaftliche Schäden für die Betroffenen auf, weil Fettleibigkeit gesellschaftlich nicht toleriert wird und Betroffene oft sozial und beruflich ausgegrenzt werden.

Vorbeugung und Behandlung
Eine Gewichtsreduktion erreicht man durch eine Ernährungsumstellung kombiniert mit gleichzeitiger körperlicher Bewegung. Dies bedeutet bei der Ernährung auf die Aufnahme von mehr Ballaststoffen und zur Vermeidung von Fetten zu achten, sowie die eigene Fitness durch Ausdauersport wie Fahrradfahren, Schwimmen, Wandern und Joggen zu steigern.
Bei der Behandlung der Adipositas hat sich das Vermeiden der abendlichen Kalorienaufnahme am meisten bewährt. Nur Obst und/ oder Gemüse ab Nachmittag führt nach einigen Tagen schon zu einer deulichen Gewichtsabnahme.
Für eine ausführliche Beratung über gesunde Ernährung und wie man sich mehr bewegt sprechen Sie uns gerne an.

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Weiterführende Links:
Adipositas Online
Adipositas Gesellschaft
Ernährungstipps bei Adipositas
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